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Sicherere Passwörter einfach erklärt

Gute Passwörter sind vor allem lang, einzigartig und nachvollziehbar verwaltet.

Kurz erklärt

Ein sicheres Passwort muss nicht aus unlesbaren Zeichenfolgen bestehen, die niemand behalten kann. Wichtiger sind Länge, Einmaligkeit und ein guter Umgang mit der Aufbewahrung.

Ein Passwort, das mehrfach verwendet wird, ist riskant. Wird ein Dienst kompromittiert, können Angreifer versuchen, dasselbe Passwort auch bei E-Mail, Online-Shops oder Microsoft-Konten zu nutzen.

Woran erkennen Sie das Problem?

Typische Warnzeichen sind:

  • dasselbe Passwort wird an vielen Stellen genutzt
  • Passwörter stehen offen auf Zetteln am Arbeitsplatz
  • alte Konten sind noch aktiv, werden aber nicht mehr genutzt
  • E-Mail und wichtige Konten haben schwache Passwörter
  • Zwei-Faktor-Bestätigung ist nicht eingerichtet
  • niemand weiß, welche Zugänge wirklich existieren

Schritt für Schritt

  1. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto. Es ist oft der Schlüssel zu vielen anderen Konten.
  2. Verwenden Sie für wichtige Konten eigene Passwörter.
  3. Nutzen Sie längere Passwortsätze, wenn Sie sich Passwörter selbst merken müssen.
  4. Prüfen Sie, ob ein Passwortmanager sinnvoll ist.
  5. Aktivieren Sie Zwei-Faktor-Bestätigung bei wichtigen Konten, wenn möglich.
  6. Löschen oder schließen Sie Konten, die nicht mehr gebraucht werden.
  7. Teilen Sie Passwörter nicht per E-Mail oder Chat.

Was Sie vermeiden sollten

  • ein Lieblingspasswort überall verwenden
  • nur eine Zahl am Ende ändern
  • Passwörter ungeschützt fotografieren oder verschicken
  • Einmalcodes an andere Personen weitergeben
  • Passwortmanager einrichten, ohne das Hauptpasswort sicher zu behandeln

Wann Sie Unterstützung holen sollten

Hilfe ist sinnvoll, wenn viele Konten unübersichtlich geworden sind, ein Betrieb Benutzerzugänge sortieren muss oder Sie den Verdacht haben, dass ein Passwort bereits missbraucht wurde.

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Zum Thema passt IT-Support oder Schulungen. Ziel ist nicht Angst, sondern eine verständliche Ordnung der wichtigsten Zugänge.

Ähnliche Wissensartikel

Lesen Sie dazu auch den Artikel zu Phishing-E-Mails und den Beitrag zu möglichen Betrugsversuchen.

Persönliche Unterstützung

Wenn Sie es nicht allein lösen möchten.

Besteht das Problem weiterhin oder möchten Sie die Einrichtung nicht selbst durchführen? Wir unterstützen Sie persönlich, erklären die nächsten Schritte und sagen auch, wenn eine Maßnahme nicht sinnvoll ist. Senden Sie keine Passwörter. Beschreiben Sie nur, welche Konten betroffen sind und ob bereits ein Verdacht auf Missbrauch besteht.

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Nächster Schritt

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